Michael Gutmann:
Der Sinn Deines Lebens

Sinn und seelische Gesundheit

Aufgaben der Sinntherapie

Wir alle kennen kurz weilende unangenehme Gefühle der Sinnlosigkeit, des Sinnverlusts, der Sinnkrise. Oder auch Gefühle der Wertlosigkeit oder der Nutzlosigkeit.

Das ist auch gut so, dass wir diese Gefühle haben und kennen, denn sie leiten und ermahnen uns, unser Leben sinnvoll und wertvoll zu gestalten. Sie drängen uns, nach Sinn zu suchen, Sinn zu erkennen und Sinn in unserem Leben zu verwirklichen. (Denn dazu, um Sinn zu verwirklichen, sind wir schließlich ja da!)

Sinnverlust, Sinnkrise und die Folgen

Wenn das unangenehme Gefühl der Sinnlosigkeit, des Sinnverlusts, der Sinnkrise, der Wertlosigkeit oder der Nutzlosigkeit aber nicht verschwindet, vorerst egal aus welchen Gründen, wird es quälend. Und es macht krank. Zuerst seelisch. Weil die Seele aber vom Körper nicht zu trennen ist, in der Folge auch körperlich.

Die Folge eines lang anhaltenden und quälenden Gefühls der Sinnlosigkeit, des Sinnverlusts, der Sinnkrise, der Wertlosigkeit oder der Nutzlosigkeit ist also schlicht: Krankheit. Diese Krankheit äußert sich dann in den Formen, die wir als

  • Depressionen

  • Angst oder Ängsten

  • Zwangsstörungen

bezeichnen. Aber bitte: Achtung! Ich will nicht behaupten, dass alle Depressionen, Ängste und Zwangsstörungen durch Sinnverlust oder mangelnden Lebenssinn hervorgerufen werden! Depressionen, Ängste und Zwangsstörungen können durchaus auch andere Ursachen haben. Jedoch: Dass Sinnverlust und mangelnder Lebenssinn aber mit Sicherheit zu Depressionen, Ängsten oder Zwangsstörungen führen können, dessen bin ich mir ganz sicher!

Frühe Hilfe durch die Sinntherapie

Wenn Euch also Gefühle der Sinnlosigkeit, des Sinnverlusts, der Sinnkrise, der Wertlosigkeit oder der Nutzlosigkeit belasten, so schlage ich Euch dingend vor, Euch ganz konkret die Frage nach der Sinnhaftigkeit Eures Lebens zu stellen und Euren Sinnlosigkeitsgefühlen rasch durch ganz konkrete Sinn-Verwirklichungen in Eurem Leben zu begegnen. Denn sobald Ihr Euch die Frage nach dem Sinn Eures Lebens positiv beantworten könnt, werden auch alle Gefühle der Sinnlosigkeit, des Sinnverlusts, der Sinnkrise, der Wertlosigkeit oder der Nutzlosigkeit sofort verschwinden. Und Ihr könnt dann Euren Gefühlen dankbar sein, dass sie Euch in Eurem Leben, in der Verwirklichung Eures Sinns, eine Etappe weiter gebracht haben.

„Es geht mir seelisch schlecht!”

Die Empfindung “Es geht mir seelisch schlecht!” geht warnend jeder Erkenntnis über sich selbst (Selbsterkenntnis) voraus. Wenn wir spüren, “Es geht mir seelisch schlecht!” erleben wir eine Warnung, dass irgend etwas in unserem Leben nicht stimmt, nicht so ist, wie es eigentlich sein sollte, dass irgend etwas uns gerade von unserem Sinn, vom Sinn unseres Lebens entfernt, entfremdet.

“Es geht mir seelisch schlecht!” – Warum?

Wenn wir feststellen müssen, dass es uns seelisch schlecht geht, können wir oft gar keinen klaren Grund angeben, wieso es uns denn nun seelisch schlecht geht. Das Einzige, was wir sagen können, ist “Es geht mir seelisch schlecht!”. Und wenn wir der Welt, unserer Familie, unseren Freunden und Bekannten mitteilen, dass es uns seelisch schlecht geht, dann kann die Welt damit auch erst einmal nicht viel anfangen und um uns verstehen zu können, fragt uns die Welt: “Warum geht es Dir denn schlecht?” Und weil wir uns selbst diese Frage nicht beantworten können, können wir sie auch nicht der Welt beantworten und so stehen wir da: Wir verstehen uns selbst nicht und die Welt versteht uns auch nicht. Na prima!

Eine Erklärung für “Es geht mir seelisch schlecht!”

Jetzt wäre es prima, eine Erklärung für uns selbst parat zu haben, warum es uns, warum es unserer Seele denn schlecht geht – für uns selbst und für die Welt. Möglichst noch eine Erklärung, die wir nachvollziehen können; am besten eine Erklärung, die stimmt!

Schwarze Flecken in der Selbsterkenntnis

Solch eine Erklärung, solch eine Diagnose für das “Es geht mir seelisch schlecht!” ist, wenn es auch noch um einen selbst geht, nicht leicht zu finden. Vielleicht auch fast unmöglich, weil wir ja alle, was die Selbsterkenntnis betrifft, unsere schwarzen Flecken haben; Bereiche in denen wir, was uns selbst betrifft, absolut blind sind. Was also tun? – Und tun muss man doch etwas, wenn es einem schlecht geht und man sich nicht gehen lassen will, vor allem aber das Elend nicht länger ertragen will. Oder nicht?

Nun könnte der absurde Zyklus der “Selbstmedikation” beginnen: Angefangen bei Unmengen von Schokoladeneis über wahllosen Sex, verdächtige Horoskope, dubiose Selbsthilfe-Tipps bis zu Alkohol und anderen lebensgefährlichen Drogen, … Dem Spektrum scheint kein Ende gesetzt. Und die Antworten bleiben aus.

“Es geht mir gut!”

Es ist nicht eure Aufgabe, selbst eine Diagnose über Euer “Es geht mir seelisch schlecht!” zu erstellen. Aber es ist Eure Aufgabe, so für Euch selbst zu sorgen, dass Ihr Euch selbst verstehen, Euch selbst erkennen und Euch dem entsprechend auch selbst verhalten könnt. Damit Ihr bald wieder sagen könnt: “Es geht mir gut!”

Auf diesem Weg will ich Euch gerne unterstützen und Euch eine konstruktive Reflexionshilfe zu Eurer Selbsterkenntnis sein!

„Ich bin unglücklich!”

Meine Seele hat Hunger!

Sicher ist niemand gerne unglücklich. Es ist ja, ganz im Gegenteil, das Glück nach dem wir alle streben! Dennoch ist dieses “Sich-Unglücklich-Fühlen” oft alles Andere als ein großes Unglück!

Unglücklich sein – ein Wegweiser der Seele

Das Unglücklich-Sein ist eine wertvolle Mitteilung unserer Seele; ein Wegweiser unserer Seele! Ein Wegweiser für uns, für unser Leben, für unseren Sinn des Lebens!

Wenn Dir das Wort “Seele” nicht so gut gefällt, kannst Du es gerne durch das griechische “Psyche” (wie in Psychologie), durch das lateinische Wort “Spiritus” oder durch das englische “Mind” oder durch ähnliche Begriffe wie Geist, Bewusstsein (?), Gemüt oder andere ersetzen.

Warum bist Du unglücklich?

Weißt Du, warum Du unglücklich bist? – Oft genug wissen wir das ja, warum wir unglücklich sind, und können dann auch oft konstruktiv mit diesem Gefühl des Unglücklich-Seins umgehen, damit es uns dann bald wieder besser geht und wir wieder dem Glück entgegen streben können.

Manchmal wissen wir aber auch nicht, warum wir unglücklich sind. Dann wird es spannend! Denn wir wissen ja nicht, was unserer Seele “fehlt”, warum unsere Seele unglücklich ist und warum sie etwas über den Impuls des Unglücklich-Seins mitteilen will. Wir wissen nur: Unsere Seele lässt uns unglücklich sein und wir wollen nicht unglücklich sein.

Seele, was willst Du?

Unsere Seele will also etwas und wir wissen (noch) nicht, was unsere Seele will. Ansonsten hätten wir ja schon lange den Impuls aufgegriffen, um wieder glücklich sein zu können. Wie können wir also herausfinden, was unsere Seele will?

Das ist in der Tat knifflig, denn all die Antworten, die wir bisher finden können, haben uns ja nicht in unserem unglücklich sein weitergeholfen. Die Antwort muss also in dem Bereich liegen, auf den wir selbst von alleine nicht kommen, den wir von alleine nicht beleuchten können.

Der Blick von außen

Da hilft es uns, dass wir Menschen nicht alleine auf der Welt sind und dass wir über unser unglücklich sein mit anderen Menschen sprechen können. Vielleicht haben ja die Anderen eine Idee oder einen Vorschlag, der unserer Seele gut tun kann. Und selbstverständlich bin auch ich gerne einer der Anderen und blicke gemeinsam auf Dein unglücklich sein und suche mit Dir gemeinsam in den Bereichen, in denen Du allein niemals suchen würdest.

Unglücklich sein und Sinntherapie

Das ist das Geheimnisvolle und oft genug auch Verwirrende an der Seele: Sie stellt uns oft vor Aufgaben, die wir lösen sollen, und gleichzeitig versperrt Sie uns trickreich den Weg der Suche. (Die Psychologie spricht hier von Abwehrmechanismen.)

Ich erachte in der Sinntherapie das Unglücklich-Sein als einen Hinweis, als eine Warnung unserer Seele, den Sinn unseres Lebens, den Sinn unseres Selbst und den Sinn unseres ganzen Seins nicht aus den Augen zu verlieren. Diesem Impuls können und sollten wir aufgreifen, bevor wir uns noch weiter vom Sinn und vom Sein entfernen und dann schwerer seelisch erkranken (Depression, Angst und Ängste, Burnout).

Sommerdepressionen

Die Sommerdepression –
Liebevoll auch Summertime Blues genannt

Eigentlich könnte alles doch ganz prima sein: Von November bis März verfluchten wir das schlechte Wetter und das Grau für unsere Depressionen und depressiven Verstimmungen, uns war auch klar, dass sich bei solchen depressiv stimmenden Voraussetzungen keine Liebe entwickeln konnte und an Kreativität war es recht nicht zu denken. Natürlich nicht!

Depression im Sommer?

Aber jetzt? – Sommer, herrlichstes Wetter, und alles fühlt sich noch viel elender an und manche Freunde reden was von Sommerdepression und andere wissen ganz genau, dass es so was wie Sommerdepression nicht gibt, weil wenn der Sommer schuld sein könnte an einer Depression und jetzt ja schließlich Sommer ist, dann müssten sie ja auch so etwas haben wie eine Sommerdepression. Ein kumpelhafter Klaps auf die Schulter: “Du willst Dich doch nur wichtig machen mit Deiner Idee von der Sommerdepression”. – Aha!

Gibt es Sommerdepressionen gar nicht?

Schön wäre es schon, wenn es keine Sommerdepressionen gäbe. Die Realität sieht anders aus. Auch wenn – nein, gerade wenn und weil alle mit einem Dauerlächeln durch die Straßen, durch die Parks oder am Strand entlang laufen. Allein, aneinandergekuschelt zu zweit oder in lachenden und scherzenden Gruppen.

Die Sommerdepression ist der uns vielleicht vertrauten Depression, der “Winterdepression”, gar nicht so unähnlich. Nur ist die Sommerdepression wesentlich härter, fieser, gemeiner als die Winterdepression; vielleicht der Winterdepression an den Weihnachtstagen vergleichbar. Denn wie die erwarteten Weihnachtsfeiertage wurde auch der erwartete Sommer übers Jahr hinweg mit so vielen Erwartungen aufgeladen, dass der beste Sommer der ganzen Welt all die Erwartungen, die in ihn gesteckt wurden, beim besten Willen niemals erfüllen könnte. Was bleibt ist eine tiefe Enttäuschung, eine innere Leere, Selbstzweifel, … kurz: eine Sommerdepression. Und diese Sommerdepression ist auch noch sehr gut zu verstehen und nachvollziehbar.

Wieso ist die Sommerdepression so hart zu ertragen?

Den ganzen langen Winter lang waren wir sehr tapfer gewesen! Wir haben uns nicht gehen lassen, haben uns zusammengerissen, durchgebissen. Damit wir das schafften, hatten wir nach Ursachen für unser mieses Erleben gesucht. Und – Heureka! – auch gefunden! Und so haben wir uns unser Erklärungsgefüge aufgebaut, dass uns die schlimme Zeit durchzustehen half. Und wir haben es geschafft, über die ganze dunkle Jahreszeit erfolgreich der Depression zu trotzen. Wir waren stark! Wir haben gekämpft! Gekämpft gegen die Depression, einen starken Gegner und Feind. Der Kampf hat uns gekräftigt und durch unser Erklärungsgefüge stark und kräftig haben wir mit Hoffnung auf den Frühling gewartet wie auf eine Frieden bringende Zeit.

Aber jetzt? – Der Frühling ist schon durchlebt, alle unsere Erklärungen der Depression wegen schlechten Wetters und des Eingesperrtseins sind hinfällig, wir haben keine Erklärung mehr, wir können uns uns selbst nicht mehr erklären, … Keine Rechtfertigung, keine Entschuldigung, kein Mitleid, kein Selbstmitleid, … Nur Depression im Sommer. Sommerdepression.

Sommerdepression? – Nur ich?

Zur Sommerdepression (ohnehin schlimm genug!) kommen noch kleine quälende Denkfehler hinzu: Alle Anderen sind glücklich! Kann man doch sehen! Und alle Anderen haben jede Menge Spaß auf Festivals! Kann man doch hören! Außerdem sind alle Anderen verliebt! Sieh sie Dir nur an!

Klar! Allen Anderen geht es prima! Nur Du allein hängst mit Sommerdepressionen durch! Nur Dir allein geht es schlecht! Glaubst Du das wirklich? –

Glaube es lieber nicht! Weil es nicht stimmt! Nur: Alle Anderen, die sich genauso wie Du mit Sommerdepressionen rumplagen müssen, die siehst Du nicht. Weil sie sich hinter Jalousien sommerdepressiv eingeigelt haben. Sommerschlaf!

Wie geht es weiter mit meiner Sommerdepression?

Gedulde Dich! Sei guter Hoffnung! Bald kommt der Herbst und alle Deine Erklärungen, Ausreden und Entschuldigungen wegen des schlechten Wetters greifen wieder!

Oder Du schlägst, was viel sinnvoller ist und ich Dir sehr empfehlen kann,  einen jahreszeitlich unabhängigen konstruktiven Weg ein. Zum Beispiel durch eine Therapie! Zum Beispiel durch eine Sinntherapie. Damit Du der Diskrepanz zwischen Deinen Sinn-Erwartungen und dem in Deinem Leben gelebten Sinn auf die Schliche kommst! Damit Du Depressionen, egal ob Sommerdepressionen oder Winterdepressionen, einfach nicht mehr nötig hast!

SinnTherapie und die Innere Leere

Die Rede ist hier, im Zusammenhang mit der SinnTherapie von der unangenehmen, qualvollen Inneren Leere; nicht von der angenehmen Inneren Leere, die beispielsweise in der tiefen Entspannung, im Yoga oder in der Meditation erstrebt wird.

Dieses negative Gefühl der Inneren Leere kann sehr unangenehm sein, quälend, oft nur schwer zu ertragen. Wie also damit umgehen?

Der Inneren Leere entfliehen

Naheliegend und massenhaft (!) verbreitet sind die nur kurz trostreichen Momente, die Innere Leere durch Sinneswahrnehmungen, sinnliche Erlebnisse zu füllen. Konkret: Massenhaftes Futtern (und Erbrechen) oder gar nichts essen, Trinken, Kino mit Popcorn und Cola oder Not-Sex. Oder durch andere noch weniger sinnvolle Handlungen, die einen vermeintlich spüren lassen, in der Welt zu sein.

Damit lässt sich das Gefühl der Inneren Leere meist kurz überwinden … um dann, nach kurzer Zeit, um so brachialer zurückzukehren. Also: Nichts gewonnen. – Auf zur nächsten Runde sinnlicher Erlebnisse? (Achtung: Suchtgefahr!)

Der Weg der SinnTherapie

Die SinnTherapie schlägt einen anderen Weg vor!

Wir sprechen ganz einfach miteinander. Offen, ehrlich, freundschaftlich. Und ich stelle Dir dann  auch ein paar Fragen, die Dich in Deinem Bestreben, die Innere Leere zu füllen, voran bringen werden. Diese Gespräche helfen!

Dieses unangenehme Gefühl der Inneren Leere ist ja kein körperliches Problem sondern vor allem ein seelisches Phänomen. (Suchterkrankungen ausgenommen). Das unangenehme Gefühl der Inneren Leere ist ein Hinweis darauf, dass uns in unserem Leben etwas Maßgebliches, etwas Notwendiges fehlt. Deshalb ist die Beschreibung dieses Gefühls als „Innere Leere“ auch sehr zutreffend.

Was fehlt also, wenn sich dieses quälende Gefühl der Inneren Leere bemerkbar macht?

Innere Leere trotz Reichtum?

Um es kurz zu machen: In den meisten Fällen fehlt, ungeachtet aller äußeren Umstände, die Erkenntnis des eigenen Lebenssinns. Rein äußerlich mag das Leben dabei in unermesslichem Reichtum, mit großer (Patchwork -) Familie und massenhaften Freunden und tollen Reisen auf der eigenen Segeljacht und … und … und stattfinden. Wie im Film! Aber innerlich, in der Seele, kann trotz allem Reichtum eine tiefe, quälende innere Leere, eine Sinnlosigkeit empfunden werden, die der Reichtum und seine oft damit einhergehenden Oberflächlichkeiten nicht decken können. Der tiefere Sinn des Lebens, der über den sinnlichen Genuss hinaus geht, fehlt einfach. Entweder wurde der tiefere Sinn des Lebens nie erlernt und nie gefunden, die eigene Sinnsuche vom Umfeld nicht ernst genommen oder auf falsche Bahnen gelenkt, oder die Frage nach dem Sinn des Lebens ist durch ein einschneidendes Erlebnis, die Wandlungen des Lebens, Alterung oder Reifung, erst spät oder erneut aufgeworfen worden und steht nun fest im Raum. Oder Dir ist der Sinn Deines Lebens unterwegs einfach verlorengegangen. So einfach, wie man ein kleines, schönes Schmuckstück verlieren oder verlegen kann, wenn man nicht ständig darauf achtet.

Möglichkeiten der SinnTherapie

In der SinnTherapie können wir den inneren Sinn des Lebens, den inneren Sinn Deines Lebens wieder finden, die Innere Leere füllen! Vielleicht hat sich der Sinn Deines Lebens ja gerade nur versteckt! Und wenn Du den Eindruck hast, den Sinn des Lebens, den Sinn Deines Lebens noch gar nie gefunden zu haben, können wir den Sinn des Lebens, den Sinn Deines Lebens, auch neu aufbauen. Dazu ist es (fast) nie zu spät!

Sinnlosigkeit – Sinnlosigkeitsgefühle

Dass der Titel zweigeteilt ist in „Sinnlosigkeit und Sinnlosigkeitsgefühle“ hat schon seinen Sinn: Denn tatsächlich gibt es ja Sinnlosigkeit und Sinnlosigkeiten. Und ebenfalls gibt es das Gefühl der Sinnlosigkeit: Sinnlosigkeitsgefühle. Der Haken an der Sache ist nur der, dass das Eine oft gar nicht viel oder sogar gar nichts mit dem Anderen zu tun hat, … aber durchaus zu tun haben kann! Also: Bitte verzeih die sprachlichen Abmühungen in den kommenden Zeilen.

Wenn Du Sinnlosigkeit empfindest, Sinnlosigkeitsgefühle hast, dann kann es sein, dass:

  • Du bist tatsächlich, objektiv, mit einer sinnlosen Situation konfrontiert. (Das gibt es durchaus … und nicht zu knapp.) Dann sind Deine Sinnlosigkeitsgefühle durchaus zutreffend! Und wenn Du nun noch Deine Sinnlosigkeitsgefühle mit der sinnlosen Situation richtig verbinden kannst, haben Dir Deine Gefühle einen großen Dienst erwiesen. Prima! Dann kannst Du (hoffentlich) an der Situation etwas ändern.
    Ein Beispiel: Du verschleißt Dich in einem Job, der, abgesehen davon, dass er Kohle bringt, absolut sinnlos ist. Und diese Sinnlosigkeit hast Du erkannt.

  • Oder: Du bist mit einer subjektiv sinnlosen Situation konfrontiert, d.h.: Objektiver Sinn ist zwar schon zu erkennen, aber dieser objektive Sinn hilft Dir absolut nicht weiter. Wenn du das erkannt hast, können wir gemeinsam schauen, was Du an dieser Situation in Deinem Leben ändern kannst. (Sinn-Beratung und Sinn-Coaching)
    Ein Beispiel: Du hast einen durchaus sinnvollen und damit wichtigen und achtenswerten Beruf. Aber dieser Beruf passt absolut nicht zu Dir und Deiner Persönlichkeit. …

  • Oder: Alles in Deinem Leben scheint Dir prima, sinnvoll und in Ordnung zu sein. Und trotzdem gibt es diese Sinnlosigkeitsgefühle …
    Ein Beispiel: „Mein Job, mein Haus, mein Boot, meine Frau / mein Mann, meine Kinder, meine Freundin / mein Liebhaber, … . In der Sinntherapie können wir dann schauen, woher Deine Sinnlosigkeitsgefühle rühren. Das lohnt sich! Denn Sinnlosigkeitsgefühle sind meistens sinnvoll. Und gemeinsam können wir dann auch in der Sinntherapie, in der Sinn-Beratung oder einem Sinn-Coaching schauen, was Du in Deiner Situation verändern kannst.

  • Oder: Dein Leben ist prima, sinnvoll und Sinnlosigkeitsgefühle kennst Du nur aus der Erinnerung, aus der Vergangenheit oder vom Hörensagen. Weil du Dein Leben und Deine Weltsicht bewusst sinnvoll gestaltet hast. Prima! So soll das Leben auch sein!!

Fazit der Sinnlosigkeitsgefühle

Wann immer Du Gefühle der Sinnlosigkeit empfindest: Es lohnt sich für Dich und Dein Leben, diese eigenen Hinweise ernst zu nehmen. Denn meistens sind Sinnlosigkeitsgefühle sehr hilfreiche Wegweiser für Dein Leben.

Sinnkrisen

Was ist eine Sinnkrise?

Von einer Sinnkrise sprechen wir meist dann, wenn wir eigentlich schon den Eindruck haben, den Sinn unseres Lebens zu erfüllen, sinnvoll zu leben. Aber durch irgendwelche Erlebnisse, Einflüsse, Erfahrungen oder Gedanken wird der Sinn unseres Lebens und Tuns nun in Frage gestellt. Wir sind uns plötzlich nicht mehr so ganz sicher, ob das, was wir tun und leben, unserem Lebenssinn entspricht oder ob wir möglicherweise auf einem Holzweg sind.

Sinnkrise? – Was ist eine Krise überhaupt?

Das griechische Wort Krise (κρίσις) bedeutet eigentliche eine Beurteilung, eine Entscheidung und weist häufig auf einen Wendepunkt hin. So betrachtet ist unser Leben voll von Krisen, denen wir uns stellen müssen. Und das ist auch ganz gut so, denn wir wollen uns ja auch – und müssen uns ja auch – weiterentwickeln. Ansonsten besäßen wir ja heute als Erwachsene noch die Werte- und Sinnvorstellungen unserer Kindheitstage.

Die meisten Krisen beziehen sich – und auch das ist gut so – jedoch nicht auf so grundsätzliche Bereiche wie unsere Werte oder unseren Lebenssinn. Mehrfach in unserem Leben werden wir jedoch auch – ob wir das nun wollen oder auch nicht – den Sinn unseres Lebens oder auch den Sinn überhaupt in Frage stellen, einem Zweifel unterziehen müssen. Diese radikale Infragestellung konfrontiert uns nur allzu oft mit einem „Nichts“, mit einem Gefühl der Leere, der Inneren Leere. „Das Nichts nichtet“ hat ein Philosoph (Martin Heidegger) einmal formuliert und hat damit ganz zutreffend das Gefühl in der Krise, das sich wie eine „Nichtung“, wie eine persönliche Vernichtung (Ver-Nichtung) anfühlen kann.

Dieser Zustand ist nicht nur unangenehm oder schmerzhaft. Er ist auch gefährlich, weil in der Sinnkrise, die den Sinn ja in Zweifel zieht, keine Orientierung am Sinn mehr bestehen kann. Und somit sind Fehlentscheidungen, Fehlhandlungen und vor allem auch Kurzschluss-Handlungen Tür und Tor geöffnet.

Die Hilfe der SinnTherapie in der Sinnkrise

In der Sinntherapie werden wir im Fall einer Sinnkrise gemeinsam im Gespräch aussondieren, welche Sinn-Bereiche noch Bestand haben und verlässlich Sinn und Orientierung anbieten können und welche durch die Krise ins Wanken geraten mussten. Und dort, wo es an Sinn und Orientierung mangelt, können wir in der SinnTherapie meist rasch auch wieder Lebenssinn aufbauen, um die Sinnkrise zeitlich möglichst kurz und negative Auswirkungen der Sinnkrise möglichst klein zu halten. Außerdem bietet Dir die Sinntherapie in der Sinnkrise ausreichend Sicherheit und Halt, um die Sinnkrise ohne größere Blessuren und dafür mit einem Nutzen für die Zukunft zu überwinden.

Sinnverlust

Neben der Sinnkrise, in der das gegenwärtige Sinn-Verständnis und der gegenwärtige Lebenssinn in Frage gezogen wird, ist der radikale Sinnverlust ein weiteres großes Thema der SinnTherapie.

Wie kann es zu einem Sinnverlust kommen?

Der Sinn des Lebens ist ja nichts belanglos frei im Raum Schwebendes, sondern der Sinn des Lebens ist immer an ganz konkrete weltliche Orientierungen gebunden. Dies können zum Beispiel sein: Menschen, Lebenspartner, Kinder, Familie überhaupt, die Arbeitsstelle, oder auch eine bestimmte Perspektive. Oder auch, fast mit vorprogrammiertem Sinnverlust einhergehend: Anspruchsvolle Diplom-, Master-, Magister- oder Doktorarbeiten, die ja, nach deren (meist hektischem) Abschluss nicht mehr den Alltag bis auf die letzte freie Minute strukturieren.

Ganz allgemein kann gesagt werden: Wann immer ein sinnstiftendes Element in unserem Leben entfällt, egal aus welchen Gründen, erfahren wir einen Sinnverlust. Und dieser Sinnverlust ist nicht einfach nichts, sondern ein Sinnverlust ist ein gravierendes Moment in unserm Leben, in unserer Lebensorientierung, in unserem individuellen Lebenssinn.

Sinnverlust und Trauer

Der Sinnverlust kann dann leider noch mit anderen erschwerenden Erlebnissen einhergehen, wie zum Beispiel Trennung, das „leere Nest Syndrom“ wenn die Kinder flügge geworden sind, Unfall, Alter, Krankheit oder auch Tod, so dass dann auch noch Aspekte der Trauer mit dem Sinnverlust einhergehen können. Der Sinnverlust aber besteht dennoch. Und für die Überwindung des Sinnverlustes kann die SinnTherapie eine große Hilfe sein.

Möglichkeiten der SinnTherapie bei einem Sinnverlust

Bei einem Sinnverlust kann die SinnTherapie dabei unterstützen, neue Sinnfelder, neue Sinn-Orientierungen zu erschließen, um die Lücke, die der Sinnverlust gerissen hat, vorerst zu füllen, bis sich neue Möglichkeiten der Sinn-Verwirklichung ergeben haben. Das kann meist nicht von einem Tag auf den nächsten erfolgen, aber es erfolgt. Weil es ohnehin der natürliche, sinnvolle Weg ist, der durch die SinnTherapie nur seine Unterstützung erfährt.

Sinn und persönliche Identität

Der Mensch ist ein Sinnwesen

Die „persönlichen“ Grenzen eines einfachen Lebewesens mögen bei seinen Körpergrenzen enden. Die persönlichen Grenzen eines Rudel- oder Sippentieres enden wohl an den Grenzen des Rudels oder der Sippe.

Der Mensch aber ist ein Sinnwesen. Seine persönlichen Grenzen an den Grenzen seines Sinnbezugs, an den Grenzen dessen, womit sich ein Mensch identifiziert, an den Grenzen dessen, worin ein Mensch seine Identität erkennt. Diese Grenzen können sein: Partnerschaft, Familie, Freunde, Freundeskreis, Verein, Gesinnungsgemeinschaft, Ort, Herkunft, Nationalität, …

Jeder Mensch liebt seine Identität, seinen Sinn

Jeder Mensch liebt das, worin er (seinen) Sinn wiederfinden kann, womit er sich identifizieren kann. Er liebt seine Identität (aufgrund des in ihr enthaltenen Sinns).

Genau betrachtet liebt der Mensch nicht die Menschen, Dinge, Sinnbezüge, Identitäten etc. wie sie wirklich sind. Er liebt das, was er von ihnen erkennt und worin er seine Identität finden kann. Ganz genau betrachtet liebt der Mensch dabei nur sich selbst. Dementsprechend fühlt er sich auch persönlich selbst verletzt, wenn sein Sinn- und Identitätsbezug verletzt wird. Er selbst, seine Liebe bzw. sein Geliebtes wird verletzt. So fühlt sich der Mensch beispielsweise auch persönlich verletzt, wenn seine Familie, seine Freunde, sein Herkunftsort, seine Religion oder seine Nationalität beleidigt wird.

Eine solche Beleidigung, Sinnverletzung und Identitätsverletzung kann schwer wiegen und im Lauf des Lebens in Form von Erinnerungen und ihren damit verbundenen belastenden oder quälenden Gefühlen immer wieder auftauchen. Es gibt wohl nur einen Möglichkeit, dieses Trauma zu überwinden:

  • Die Verletzung des Sinngefüges oder der Identität muss als solche erkannt und als die Verletzung des Sinns und der Identität, die sie ist, akzeptiert werden.

  • Dieses erfahrene Unrecht, die Verletzung des Sinngefüges oder der Identität muss daraufhin analysiert werden, welche weiteren, jetzt aktuellen Kränkungen, Verletzungen oder Traumata sie in ihrer Folge mit sich bringt. Denn das Eine sollte nicht mit dem anderen verwechselt werden. Auch wenn es sich als eine Einheit des Erlebens anfühlt.

  • Diese Klärung und Ausdifferenzierung führt letztlich zur Befreiung der Belastung durch die Sinnverletzung, Beleidigung oder Identitätsverletzung. Denn durch die klare Identifizierung der Verletzung kann das Sinngefüge wieder regenerieren oder wir können es in der Sinntherapie gemeinsam wieder aufbauen

Sinn und Identitätskrise

Nun kann es passieren – und es passiert regelmäßig – dass ein Mensch in seiner Identität verletzt wird, dass er seiner bisherigen Identität beraubt wird oder dass er seine Identität verliert. Oder nur scheinbar verliert; das kommt dann auf der subjektiven Seite, der Empfindung des Menschen, auf dasselbe heraus. Solche sinnverletzenden Ereignisse, die zu einer Identitätskrise führen können, können sein:

Eine schwere Beleidigung

  • Eine berufliche Kündigung

  • Das Ende einer Liebesbeziehung oder auch nur der Fall, dass eine Liebebeziehung in Frage gestellt wird

  • Eine gesundheitliche Einschränkung

  • Der Untergang eines Lebenstraumes

  • Die Situation, dass die Kinder flügge werden und das Haus verlassen; das “Leere Nest Syndrom”

  • Ruhestand

  • Und vieles andere mehr

Hier ändert sich etwas an unseren gelebten und geliebten Sinn-Strukturen, am Sinngefüge unseres Lebens. Hier ändert sich etwas, womit wir uns bisher identifizieren konnten, uns nun aber nicht mehr oder vielleicht nicht mehr oder nicht mehr im gewohnten Maß damit identifizieren können. Wir durchleben, ob wir es nun wollen oder nicht, eine Identitätskrise.

Identitätskrise heißt: Veränderung

Eine Identitätskrise ist stets das Resultat einer Veränderung: Eine Veränderung findet statt. Eine Veränderung, die wir bewältigen müssen. Häufig ist hier von einem Change-Management die Rede. Zu Recht! Denn schließlich geht es ja auch darum, eine Veränderung zu bewältigen, sich selbst der veränderten, neuen Lebenssituation oder Berufssituation anzupassen.

Sinntherapie und Sinn-Veränderung

Raus aus der Identitätskrise

Gelingen wird die Veränderung, die Sinn-Veränderung, denn um nichts anderes geht es hier, aber nur, wenn sie sinnvoll ist. (Ich bitte Dich, das Wortspiel zu entschuldigen …) Das ehemalige, nun nur noch eingeschränkt vorhandene Sinngefüge muss durch neue sinnreiche und sinnvolle Inhalte ergänzt, quasi wieder aufgefüllt werden. Erst wenn ein neues Sinngefüge in sichtbarer Greifweite liegt, lässt sich auch eine konkrete Veränderung in unserem Alltag erfolgreich etablieren. Denn Du weißt ja schon: Alles Sinnvolle, Neue, Konstruktive, wird immer zweimal erschaffen: Das erste Mal in unseren Gedanken (Werte, Ideen, Sinngefüge, Sinn) und das zweite Mal in der Realität, der konkreten erlebbaren und anfassbaren Sinn-Realität.

Sobald das Sinngefüge (das Sinn-System) wieder neu aufgebaut ist und die Sinn-Realität gestaltet werden kann, ist die Identitätskrise, abgesehen von dem Schrecken, den sie hinterlässt, auch schon fast überwunden. Denn Du kannst nun jetzt schon wieder sagen, warum und wofür Du auf der Welt bist, was Du willst, was im Rahmen des großen, allgemeinen Sinns der Welt der Sinn Deines ganz besonderen Lebens ist.

Identitätsverlust

Die Steigerung der Identitätskrise ins Katastrophale

Gleich mal vorab: Kein Mensch verliert jemals vollständig seine Identität, so dass wirklich von einem Identitätsverlust gesprochen werden kann. Es sei denn, er hat vollständig sein Bewusstsein verloren, liegt im Koma oder ist tot.

Aber, subjektiv gesehen – und darauf kommt es ja bei Fragen der Erkenntnis und des Erlebens an – kann es sich für einen Menschen durchaus so anfühlen, als hätte er seine Identität vollständig verloren, als hätte er einen vollständigen Identitätsverlust erlitten. Und dieser Identitätsverlust kann jedem Menschen, der von einem heftigen Schicksalsschlag erfasst wird, widerfahren.

Identitätsverlust durch einen Schicksalsschlag

Dabei muss dieser Schicksalsschlag, der zum Identitätsverlust führt, gar nicht großartig uns spektakulär sein. Er kann durch aus für Außenstehende klein erscheinen und völlig unspektakulär daherkommen. Doch sobald ein Schicksalsschlag ins Herz der Identität trifft, zu einem zentralen Trauma wird, ist die Wirkung für die Persönlichkeit vernichtend. Die Person bricht in sich zusammen; die Identität scheint vernichtet oder verloren: Identitätsverlust. Alles, restlos alles scheint sinnlos, ohne Sinn, keinen Sinn mehr zu haben oder vielleicht noch nie einen Sinn gehabt zu haben.

Identitätsverlust und Sinntherapie

Diesen verlorenen Lebenssinn oder nicht mehr erkennbaren Lebenssinn wieder zu finden oder neu aufzubauen ist eine der Aufgaben der Sinntherapie. Bei einem wirklichen Identitätsverlust braucht das ein wenig Zeit, bis das Aufbauen von Sinn wieder möglich ist. Das ist keine Aufgabe von 5 Minuten für die Sinntherapie. Aber was sind ein paar Stunden angesichts eines ganzen Lebens?

Sinntherapie und Identitätsverlust durch Drogen

Ein Identitätsverlust kann auch durch Drogenkonsum hervorgerufen werden. Bei einem solchen Identitätsverlust muss ich Dich an eine andere, mit Drogen erfahrene Stelle weiterleiten, da mir in der Sinntherapie, was Drogen und die durch Drogen hervorgerufene Abhängigkeit betrifft, die erforderliche Kompetenz und Erfahrung fehlt. Auch dann, wenn es vordergründig oder scheinbar um Sinntherapie geht. Die Sinntherapie ist auf ein drogenfreies, nüchternes Denken angewiesen.

Orientierung und Orientierungslosigkeit

Orientierung und Orientierungslosigkeit?

Ein Mensch, der orientierungslos ist, der keine Orientierung besitzt, ist haltlos gefährdet wie ein Blatt im Wind. Und weil eine solche Orientierungslosigkeit zum einen gefährlich ist und es zum anderen auch ganz und gar nicht unserer menschlichen Natur entspricht, ohne Orientierung zu leben, fühlt sie sich auch dementsprechend schlecht an: Orientierungslosigkeit bereitet Angst. Angst und Sorge, die zu erneuter Angst führt. Das einzige Mittel dagegen: die Orientierung wieder zu gewinnen oder eine neue Orientierung aufzubauen!

Woran können wir uns orientieren?

Stellt sich die Frage: Um einer Orientierungslosigkeit zu entkommen: Woran können wir uns denn überhaupt orientieren? Was kann uns Orientierung bieten? – Sichere Orientierung kann uns nur etwas Festes, ziemlich Unveränderliches bieten. Und da es ja um unsere Orientierung im Leben geht und wir ja alle schön und gut leben wollen, kann uns also nur Schönes und Gutes Orientierung geben.

Orientierung und Werte

Dieses Feste, Schöne und Gute sind unsere Werte. Wir orientieren uns an unseren Werten. Ohne Werte sind wir Orientierungs-los. Und Sinn-los. Denn schließlich sind Werte die Elemente, die Fixpunkte unseres individuellen Sinngefüges, unserer Orientierung.

Auch wenn wir uns an einem Menschen oder an Menschen überhaupt orientieren, was ja meistens der Fall ist, orientieren wir uns an dessen oder deren Werten. Mögen es gute, mögen es wirkliche Werte sein, die uns eine gute, lebensförderliche Orientierung ermöglichen! Ich wünsche euch allen wertvolle und hilfreiche Vorbilder, wertvolle und hilfreiche Sinn-Mentoren!

Raus aus der Orientierungslosigkeit

Um einer Orientierungslosigkeit zu entfliehen, bauen wir in der Sinntherapie eine neue Orientierung, ein neues Sinngefüge und Wertegefüge wieder auf, bis Du Deine, vielleicht von früher ja gewohnte, sichere und geliebte Orientierung in Deinem Leben wiedergewonnen hast.
Gleichzeitig damit geht einher, dass Du durch die Sinntherapie und Deine neue Orientierung die Sicherheit und den Sinn in Deinem Leben auch wieder spürbar erlebst, die Quälereien der Orientierungslosigkeit hinter Dir lassen und ein fröhliches und glückliches Leben führen kannst.

Depression und Depressionen

Depressionen und der Sinn

Der Blick schweift ins Leere. Keine Sicherheit, kein Halt, keine Orientierung, kein Sinn in Sichtweite.

Es fällt schwer, über Depressionen etwas Sinnvolles zu schreiben, weil Depressionen selbst ja so sinnlos, Sinn-los, frei von Sinn sind. Gerade das: Die Auslöschung allen Sinns und aller liebevollen Sinn-Empfindungen zeichnet ja die Depression aus.

Ursache von Depressionen

Die Depression ist “Nichts”. Nach der Ursache von Depressionen, der Ursache von “Nichts” zu suchen, führt in die Irre. Die Frage nach der Ursache von Depressionen ist eine Frage, die den depressiven Zustand nur noch verschlimmern kann. Sinnvoll und hilfreich dagegen ist auf Sinn und Werte orientierte Frage: Was fehlt?

Das “Nichts” können wir nicht definierend beschreiben. Den konkreten Mangel aber schon. Und es wird, genau betrachtet, immer ein Mangel an Sinn, ein Mangel an Werten sein. Ein Mangel, den wir im Zustand einer Depression schmerzlich vermissen.

Depressionen und Sinntherapie

Irgendwie, irgendwo auf unserer Lebensstrecke sind uns Sinn und Werte einfach verloren gegangen. Und es ist ganz egal. wo, wie, warum. Wichtig ist nur, dass wir Sinn und Werte wiederfinden, denn nur sie können uns aus den Klauen der Depression befreien. Dafür ist die Sinntherapie da!

Ausbruch aus der Depression

Es ist nicht leicht, einer Depression dauerhaft zu entkommen. Da brauchst du alle Hilfe, die Dir zur Verfügung steht. Und es ist nicht nur Dein volles Recht, sondern auch Deine volle Pflicht, alle gebotene Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich will gerne mit der Sinntherapie meinen Anteil dazu leisten. Ich halte es, je nach Art und Grad der Depression aber auch für sehr sinnvoll, wenn Du Dich in ärztliche psychiatrische Behandlung begibst; und sei es nur, um vielleicht stärkende Medikamente zu erhalten, die zwar keine Probleme lösen und Dir auch keine Perspektive vermitteln können, die aber die Quälerei dämpfen können. Und sie können Dich vielleicht stärken, damit Du Dein Leben und Deine Sinnsuche und Wertesuche neu aufnehmen kannst.

Sinnsuche macht glücklich und stark

Wenn Du in der Sinnsuche Fortschritte machst, wird große Freude in Dein Leben einziehen. Du wirst wieder stark, sicher und selbstbestimmt werden! Freue Dich darauf. Und ich gebe dir mit der Sinntherapie auf Deinem Weg alle Unterstützung, die ich Dir geben kann!

Die Suche nach dem Sinn

Der Ansatz der Sinntherapie

Von klein auf bis zu unseren letzten bewussten Atemzügen suchen wir Menschen nach Sinn. Das zeichnet uns aus. Wir können gar nicht anders. Und wir könnten auch nicht anders, selbst wenn wir es wollten. Wir sind zum Sinn erkoren und erschaffen. Ohne Sinn könnten wir gar nicht sein, überhaupt existieren, und auch nicht leben. Und erst recht nicht glücklich leben. Der Sinn ist es, der uns überhaupt erst Lebens-Freiheiten ermöglicht und eröffnet. Ob wir es wissen oder nicht!

Die Entscheidung zur Suche nach Sinn

Wir sind nicht diejenigen, die darüber bestimmen, ob etwas Sinn hat oder nicht. Wir Menschen sind nicht die Herrscher des Sinns und des Seins. Aber wir können wählen; wir können uns entscheiden, ob wir am Sinn Anteil haben wollen, oder nicht. Diese Wahl, diese Entscheidung zur Suche nach Sinn, steht jedem Menschen, sofern wir selbst entscheidungsfähig sind, offen.

Die Entscheidung zur Suche nach dem Sinn hat jedoch einen mächtigen Haken: Wir können nur das suchen, was wir kennen oder wovon wir zumindest eine Idee haben. Denn wonach sollten wir suchen, wenn wir nicht wissen, was wir suchen.

Die Suche nach dem Sinn ist nicht leicht

In Eurer nicht leichten – oder sagen wir ruhig: schwierigen – Suche nach dem Sinn unterstütze ich Euch gerne im Rahmen der Möglichkeiten der Sinntherapie. Als Sinntherapeut, als Sinn-Berater, als Euer Sinn-Mentor oder als Euer Sinn-Coach!

Die Liebe zum Sinn

Ich liebe den Sinn. Und ich liebte den Sinn schon von klein auf. Überhaupt sind gerade Kinder und Jugendliche oft ganz hervorragende Sinnsucher, was, wie wir es alle ja kennen, nicht selten zu Konflikten mit Erwachsenen führen kann.

Gerade Kindheit, Jugend und das junge Erwachsenenleben sind die Lebensabschnitte, in denen oft die Liebe zum Sinn am hellsten in uns brennt, in denen wir in unserer Sinnsuche noch am offensten und neugierigsten sind, in denen wir, um Sinn zu finden, uns manchmal auf die größten Abenteuer einzulassen bereit sind.

Die Bilder der Website Sinn-Therapie.com

(Sinn-Therapie.com)

Und weil Kindheit, Jugend und das junge Erwachsenenleben die Lebensabschnitte sind, in denen die Liebe zum Sinn und zur Sinn-Suche am hellsten in uns brennen, habe ich für diese Website zahlreiche Bilder junger Menschen ausgewählt. Denn wir alle waren einmal jung (ich bin es mittlerweile nicht mehr so ganz) und wir alle waren einmal auf dieser brennenden Suche nach dem Sinn unseres Lebens wie diese jungen und jung gebliebenen Menschen. Und wir alle tragen noch die Spuren unserer eigenen Sinnsuche aus unserer Kindheit, aus unserer Jungend und unserem jungen Erwachsenenalter in uns; als einen wertvollen Schatz. Als einen wertvollen Schatz, auf den wir in der Sinntherapie zurückgreifen können und werden.

Sinntherapie – Suche nach Sinn

Warum sollten wir nach dem Sinn unseres Lebens suchen wollen?

Wer als Erwachsener Mensch nach dem Sinn seines Lebens sucht, muss logischerweise zuvor erkannt haben, dass ihm der Sinn des Lebens gerade fehlt, dass sein Leben gerade ohne Orientierung sinnlos und planlos verläuft. Diese Erkenntnis, die eine wertvolle Erkenntnis ist, wird meist begleitet von Gefühlen der persönlichen Sinnlosigkeit oder einer allgemeinen Sinnlosigkeit, des Sinnverlusts, der Sinnkrise, der Wertlosigkeit oder der Nutzlosigkeit

Sinnlosigkeit, Sinnkrise, Angst und Depression

Eine solche Sinnlosigkeit – genauer: Die Erkenntnis einer Sinnlosigkeit – ist bitter und schmerzhaft. Zu recht kann man dann auch von einer Sinnkrise sprechen. Und die Erkenntnis der eigenen Sinnlosigkeit geht früher oder später einher mit Angst und Depressionen. Sei es, dass die erkannte Sinnlosigkeit, die Sinnkrise, zwangsläufig zu Ängsten und Depressionen führt oder dass Ängste und Depressionen die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens aufwerfen.

Verleugnung und Verdrängung der Sinnfrage

Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird nur allzu gerne verleugnet oder verdrängt. Und manchmal spielt unsere Seele oder unser Bewusstsein dieses Spiel der Sinnfragen-Verdrängung auch jahrelang mit. So lange, bis eines Tages irgendeine Instanz unseres Denkens nicht mehr mitspielt. (Manche Psychologen würden diese Instanz das “Unbewusste” oder das “Es” oder das “Über-Ich” oder wie auch immer nennen). Dann stellen sich unausweichlich Sinnfragen wie:

  • Was mache ich hier überhaupt? Und wozu?

  • Was will ich eigentlich? Was will ich wirklich?

  • Was soll das Ganze? Wofür bin ich überhaupt hier?

Sinn-Verlust durch tragische Lebens-Ereignisse

Auch schmerzhafte Lebens-Ereignisse können mit Gewalt die Sinnfrage, die Frage nach dem Sinn des Lebens, aufwerfen.  Ereignisse wie der Tod eines geliebten Angehörigen, Liebesschmerz, Trennung, Scheidung, das Erwachsen-Werden der Kinder, Verlust des Arbeitsplatzes etc. können mit Macht erneut die Frage nach dem Sinn des Lebens aufwerfen oder ganz neu stellen. Da gibt es nur eine einzige konstruktive Reaktion: Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens muss konstruktiv neu gestellt und neu beantwortet werden. Und zwar möglichst schnell, um das seelische Erleiden nicht unnötig zu verlängern oder gar zum Normalzustand werden zu lassen. Dafür, um hierbei zu unterstützen, ist die Sinntherapie da!

Sinntherapie, Sinn des Lebens und Orientierung

Nicht zuletzt sollten wir den Sinn unseres Lebens auch erkannt haben, um uns unserer Umgebung wirklich verständlich machen zu können: Damit wir unserer Familie, unseren Kolleginnen und Kollegen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wirklich verständlich sagen können, wer wir sind, wofür wir einstehen und wohin unsere gemeinsame Reise gehen soll und gehen wird! Damit wir nicht vor jeder Bitte um eine Begründung oder Erklärung unserer Werte und Ziele Angst haben müssen!

Wozu Sinn und Lebenssinn suchen?

Was ist das Ziel unserer Suche nach Sinn? –
Was ist der Sinn unserer Suche nach dem Sinn unseres Lebens?

Wenn wir nach dem Sinn unseres Lebens suchen … – genauer: Wenn wir nach der Erkenntnis unseres Lebenssinns suchen, so erwarten wir, durch die gewonnene Erkenntnis, einen Nutzen zu erfahren. Doch welcher Art könnte dieser Nutzen sein?

Ontologischer Nutzen durch Sinn:
Der Sinn ermöglicht das Sein

Jeder Ingenieur, Konstrukteur oder Architekt weiß: Wenn ich mich in meinem Werk nicht an den Sinn halte, wird man Werk nicht zustande kommen oder nicht lange Bestand haben.  Ein Ingenieur, Konstrukteur oder Architekt würde niemals den Pfad des Sinns, der sich hier durch eine Berechenbarkeit zeigt, zu verlassen, da klar ist: Jenseits des Sinns ist die Katastrophe vorprogrammiert!

Erst die sinnvolle Konstruktion ermöglicht der Konstruktion eine Existenz. Erst der Sinn ermöglicht das Sein!

Therapeutischer Nutzen durch Sinn

Was für die Technik und das Bauwesen gilt, die ja beide Produkte menschlichen Denkens sind, gilt gleichermaßen für das menschliche Leben selbst: Halten wir uns in unserem Denken und Erleben an den Sinn, wird unser Leben gelingen können. Bewegen wir uns in Gebieten fern des Sinns, wird unser Leben mit ziemlicher Sicherheit in die Katastrophe führen: Entweder in eine von außen für alle erkenntliche Katastrophe oder, wenn es gelingt den schönen Schein zu wahren, in eine innere Katastrophe. Ein Leben ohne erkannten Sinn, ein Leben ohne gelebten Sinn, führt, je nach Veranlagung, fast zwangsläufig über unangenehme Gefühle der Sinnlosigkeit, des Sinnverlusts, der Sinnkrise, der Wertlosigkeit oder der Nutzlosigkeit zu Angst und Depression.

Gesundheit durch Erkenntnis des Lebenssinns

Wie anders dagegen ist die Perspektive eines Lebens in der Erkenntnis des Lebenssinns. Wenn mein Denken, meine Seele, stets sicher weiß, woran ich mich sicher orientieren kann, ist mein Denken und Handeln keinen Zweifeln, Unsicherheiten oder Ängsten ausgeliefert. Denn ich kann mir meines Denkens, Handelns und Fühlens sicher sein. Durch die Erkenntnis des Sinns und des Lebenssinns ist seelischen Erkrankungen wie Ängsten und Depressionen ein wesentlicher Nährboden entzogen. Und wenn wir bereits unter Ängsten und Depressionen zu leiden haben, ist durch die Erkenntnis des Sinns und des Sinns des eigenen Lebens die besten Chancen zur vollständigen Gesundung geschaffen: Durch die Rückkehr aus den vielfältigen und endlosen Weiten der Sinnlosigkeit, durch den Rückweg aus der Entfremdung.

Das Leben ohne Sinn?

Ein Leben ohne Sinn ist sinnlos

Ein Leben ohne Sinn ist sinnlos – So schrecklich sich das anhört, so einfach, klar zutreffend, logisch und wahr ist es auch!

Die Entscheidung zum Sinn

Wir sind – ob wir das jetzt wollen oder schön finden oder nicht – wir sind vor die Entscheidung gestellt: Wollen wir ein sinnvolles oder ein sinnloses Leben führen? – Als Entscheidungshilfe kann dann noch der Satz hinzukommen:

“Nur ein sinnvolles Leben kann auch ein glückliches Leben sein; ein Leben ohne Sinn, ein sinnloses Leben also, ist bedauernswert und von jedem Lebensglück weit entfernt”.

Rückblickend wollen wir ja auch einmal sagen können:

“Mein Leben war ein reiches, ein erfülltes Leben!”

… und müssen uns dann natürlich auch fragen: Reich an was? Erfüllt von was? – Die beste Antwort, die wir dann geben können wird sein: “Mein Leben war erfüllt von Sinn und es ist reich an Glück!”

Also sollten wir doch alles daran setzen, den Sinn allgemein und den individuellen Sinn unseres Lebens insbesondere zu erkennen.

Wir sind für das Leben da!
Wir sind für den Sinn des Lebens da!

Wir sollten uns schon im Klaren darüber sein: Nicht das Leben und der Sinn sind für uns da! – Umgekehrt: Wir sind für das Leben da! Wir sind für den Sinn unseres Lebens da! Wir sind dafür da, um Leben zu verwirklichen, um Sinn zu verwirklichen! Uns könnte gar nicht Besseres passieren können, als Diener oder Dienerin unseres eigenen Lebens-Sinns sein zu können und sein zu dürfen!

Jede andere Sichtweise wie: “Das Leben soll für mich da sein! Der Sinn des Lebens und der Welt soll für mich da sein! Ich mache mir meinen Sinn eben selber! usw.” ist eine Umkehrung, eine Verkehrung einfacher, natürlicher Logik und führt Ruck-Zuck in die verhängnisvolle Irre einer Identitätskrise. Vielleicht über den Umweg der Frage, was dieses großartige “Ich”, dem alles als Dienerschaft zur Verfügung stehen soll, denn bitteschön ist! Was soll dieses königliche “Ich” sein, wenn nicht eine Verwirklichung von Sinn? Und worin sollte ich, wenn nicht im Sinn, meine Identität finden können?

Das Leben mit Sinn

Die Frage nach dem Sinn unseres Lebens

Wenn wir nach dem Sinn unseres Lebens fragen – wonach fragen wir denn dann eigentlich? Und was erhoffen wir uns von der Erkenntnis unseres Lebenssinns?

Der Sinn des Lebens und das Gute

Wenn wir nach dem Sinn unseres Lebens fragen, fragen wir eigentlich: Was ist das Gute in meinem Leben? Vielleicht fragen wir auch: Wie kann ich Gutes in meinem Leben finden? Und wie kann ich Gutes für mein Leben finden?

Unausgesprochen und unbewusst unterstellen wir, und das zu Recht, dass das Gute und der Sinn unseres Lebens irgendwie zusammen gehören. Vielleicht sind sie ja sogar identisch. Vielleicht ist der Sinn unseres Lebens ja das Gute! – Das Gute, das Glück, nach dem wir alle streben und nach dem überhaupt alle Lebewesen streben!

Der Sinn des Lebens, das Gute und das Glück

Wenn es stimmt, dass der Sinn unseres Lebens, das Gute unseres Lebens und das Glück unseres Lebens identisch sind, dann hieße das doch, dass wir, wenn wir den Sinn unseres Lebens erkannt haben und diesem Sinn auch nachgehen können, den Sinn unseres Lebens erfüllen können, wir gut und glücklich leben könnten! Oder etwa nicht?

Lebensziel und Sinn-Therapie

Genau dieses ist das Ziel des Lebens und auch das Ziel der Sinntherapie: Nach der Erkenntnis unseres Lebenssinns in der Verwirklichung dieses Lebenssinns so weit voranzuschreiten wie nur möglich. Um glücklich zu sein! Um glücklich und gut zu leben! Um auch gemeinsam mit anderen glücklich und gut, so glücklich und gut wie möglich, leben zu können!

Sinn des Lebens und Realität

Nun könnte man ja sagen: “Es mag ja schön sein, den Sinn des Lebens zu erkennen und nach dem Schönen, dem Guten und dem Glück zu streben. Die Welt ist ja aber so schlecht und so voller Mängel, dass wir es niemals erreichen werden, vollkommen glücklich ganz im Sinn unseres Lebens, im guten Leben leben zu können.” Wer dieses sagen würde, hätte (leider) Recht.

Sinn des Lebens und Orientierung

Gerade weil die Welt so unvollkommen und bisweilen auch schlecht ist, brauchen wir den Sinn unseres Lebens ja so dringend, um in all der Verwirrnis eine Orientierung zu besitzen und auch für andere Menschen eine Orientierung sein zu können. (Ich denke dabei vor allem an Eure Kinder, die nachkommende Generation). Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir den Sinn des Lebens erkennen, weil wir ja ansonsten der Verwirrung und dem Chaos der Welt haltlos ausgeliefert wären.

Eine sichere Orientierung zu besitzen, ohne den Sinn des Lebens erkannt zu haben, ist aber nicht möglich. Um so wichtiger ist es, den Sinn des Lebens und den eigenen Lebenssinn erkannt zu haben!

Eine Garantie?

Die Erkenntnis des Sinnes unseres Lebens kann das vollständige glückliche und gute Leben nicht garantieren. Aber ohne die Erkenntnis des Lebenssinns ist ein glückliches und gutes Leben auf Dauer garantiert unmöglich.

Der Sinn unseres Lebens: Der Weg

Was also können wir tun, um dem Glück und dem guten Leben möglichst nahe zu kommen? – Die Antwort liegt, denke ich, auf der Hand: Wir müssen danach streben, den Sinn unseres Lebens zu erkennen! Wir müssen danach streben, den Sinn unseres Lebens zu verwirklichen! Und wir dürfen uns von der Unordnung und dem Chaos um uns her, nicht verwirren und von unserem Weg zum glücklichen und guten Leben abbringen lassen!

Sobald wir uns auf diesem Pfad bewegen, sind wir in der Verwirklichung unseres Lebenssinns schon mitten drin! Und die Sinntherapie und ich sind gerne mit dabei! Und für weiter gehende Fragen stehe ich Dir gerne auch mit der Lebensberatung zur Verfügung!

SinnCoaching

Wenn Du den Sinn Deines Lebens erkannt hast und auch Möglichkeiten gefunden hast, Deinen Sinn in einer Aufgabe, in einer Handlung oder in einem Beruf sinnvoll zu verwirklichen, dann kannst Du auch in diese Aufgabe, Dein Handeln oder Deinen Beruf all Deine Kraft und Lebensfreude voller Überzeugung, ohne innere Hemmnisse einfließen lassen. Denn es wäre ja auch absurd, Deine Kraft und Lebensfreude für etwas zu verwenden, das nicht Deinem Lebenssinn entspricht! Und außerdem wirst Du feststellen, dass Deine Kraft und Lebensfreude bei einer Aufgabe, die dem Sinn Deines Lebens entspricht, nicht verschleißen werden. Im Gegenteil: Sie werden sich mehren!

SinnCoaching und der Sinn des Lebens

Hierauf baut das Sinncoaching auf: Wenn wir uns einer uns gemäßen, dem Sinn unseres Lebens gemäßen Aufgabe widmen, werden wir diese Aufgabe gut, sicher und glücklich erfüllen können, ohne daran zu verschleißen, ohne Gefahr zu laufen, in gefährliche Sinnkrisen, Identitätskrisen, Depressionen oder ein Burnout hineinzuschliddern. Im Gegenteil: Wir werden an unseren Aufgaben wachsen und unsere Gesundheit wird stärker werden.

SinnCoaching, Aufgaben und Pflichten

Freilich haben wir alle auch Aufgaben und Pflichten, die wir erfüllen müssen obwohl sie uns so gar nicht liegen, nur wenig lieb sind und uns auch nicht mit Glück überhäufen. Klare Sache! Was wir tun müssen, müssen wir eben tun. Aber auch diese ungeliebten Aufgaben und Pflichten können wir viel leichter und besser erfüllen, wenn wir wissen, wofür wir eigentlich brennen, was der eigentliche Sinn unseres Lebens ist. Denn dann hat das Unliebsame, die ungeliebte Aufgabe oder Pflicht, niemals die Macht, sich zum Wichtigsten, unserem Lebensziel, aufzublähen.

SinnCoaching ist Stärkung durch Sinn

Die Kräfte und die Lebensfreude, die sich entfalten sobald du den Sinn Deines Lebens erkannt hast und den Sinn auch verwirklichen kannst, nutzen wir im SinnCoaching, um die Aufgaben zu bewältigen, die Du erfolgreich bewältigen willst. Und um die Ziele zu erreichen, die Du erfolgreich erreichen willst.

Indem wir die Erkenntnis Deines Lebenssinns, dem Sinn Deines Lebens, in das systemische und ressourcenorientierte Coaching mit einfließen lassen, wird Dein Coaching zum SinnCoaching, erfährt Dein Coaching eine entscheidende positive Komponente!

Ein historischer Ausflug zur Sinntherapie

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, dass die Sinntherapie, wenn sie doch so grundlegend und so wertvoll sein soll wie ich behaupte, nicht schon irgendwelche Vorgänger gehabt haben soll? – Mit dieser Vorstellung liegt Ihr genau richtig!

Sinntherapie ist Philosophische Therapie!

Die Sinntherapie ist gar nichts Neues. Unsere frühesten philosophischen Schriften befassen sich zum größten Teil mit Sinntherapie!

Das können Ihr nicht glauben? – Gut! Dann schaut doch einmal, wenn Ihr Lust darauf habt, in die gesammelten Schriften des Philosophen Platon, in denen Platon den Philosophen Sokrates seine Sinntherapie durchführen lässt. Und weil diese Platonische oder Sokratische Sinntherapie so “sinnvoll” und hilfreich ist, ist sie auch unter den Begriffen Maieutik, Sokratische Methode oder einfach als Sokratischer Dialog in die Literatur eingegangen und in zahlreichen Therapie-Verfahren empfohlen.

Philosophie, Psychologie und der Sinn

Als die sehr junge und moderne “Psychologie“, wörtlich übersetzt: “Lehre von der Seele” noch nicht erfunden war, waren es vor allem Philosophen, die sich auf vernünftige Weise um die Gesundheit der menschlichen Seele kümmerten. Die ganze Historie der Psychologie könnt Ihr, wenn Ihr das möchtet, sehr schön auf WIKIPEDIA nachlesen: Geschichte der Psychologie.

Wenn Ihr Euch die ganze Geschichte der Psychologie anschaut und dann einmal zurücktretet, könnt Ihr sehr leicht feststellen, dass sich, egal wie es ausgedrückt wird, letztlich alles um den Sinn dreht. Schließlich wollten ja auch alle Forscher, Philosophen, Pädagogen und Psychologen etwas Sinnvolles über die menschliche Seele sagen. Und sie wollten etwas Sinnvolles über etwas Sinnvolles, nämlich die menschliche Seele, sagen. Wie man es auch dreht und wendet, der Sinn und der Sinn des Lebens können nicht hintergangen werden.

Sinn, Seele, Therapie und Logos

Im Griechischen, der Sprache unserer ersten und grundlegenden Philosophen und auch des Neuen Testaments, ist das Wort für Sinn übrigens “Logos” (λόγος). Diesen Begriff Logos griff der Wiener Arzt und Psychotherapeut Viktor E. Frankl auf um eine Sinn-orientierte Psychotherapie, die er Logotherapie nannte, zu entwickeln. Einen frühen Artikel über die Logotherapie findet Ihr in einem Spiegel-Artikel aus dem Jahr 1968 (!): Willen zum Sinn.

Und da wir gerade beim Griechischen sind: Das griechische Wort für das, was wir Seele nennen, ist “Psyche” (ψυχή), was dann auch den Begriff der “Psychologie” erklärt. Und wenn Ihr wissen wollt, was “Psychotherapie” denn eigentlich bedeutet, dann müsst Ihr nur das griechische Wort “Therapie” (θεραπεία), das Dienst, Pflege oder Heilung heißt, an die Seele, die Psyche, anhängen.

 

© Dr. Michael Gutmann
(SokratesBerlin. de, Sinn-Therapie.com)

Berlin, im August 2016


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